Monat: Februar 2017

Drei mal drei macht neune – oder drei Triptycha

[vc_row content_placement=“middle“ columns_type=“boxes“][vc_column][vc_column_text]Schon immer mochte ich die Idee des Triptychons. Allerdings ohne die christliche Thematik. Und die einzelnen Flügel bitte auch nicht mit Scharnieren verbunden. Die quietschen irgendwann sowieso.
Ich finde es schön, wenn Bilder Geschichten erzählen und manchmal wird aus einzelnen Teilen eines Fotos jeweils eine Geschichte machen. Wir hier bei dem Triptychon „Heidelberg im Regen“.
Das Format hat handlichen 15 x15 cm, die Aufhängung besteht aus Mehrzweckklammern. Falls das Motiv also nicht mehr gefällt, weg damit und ein neues hin.

An weiteren Motiven arbeite ich.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“4184″][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter: , ,

wenn du ein vogel wärst…

[vc_row css=“.vc_custom_1487844958972{margin-bottom: -30px !important;}“][vc_column css=“.vc_custom_1487844853244{margin-bottom: -50px !important;padding-right: 250px !important;}“][vc_column_text]Also ich hab’s ja nicht so mit Gedichten. Und mit Liebesgedichten schon gar nicht.
„Wenn du ein Vogel wärst“ hat mich allerdings sehr berührt. Vielleicht lag es daran, dass ich es in einem Film gesehen habe, in dem ein Mann jenseits der 60 seiner Freundin, knapp 60, dieses Gedicht vortrug. Die Liebesgeschichte ging nicht gut aus. Schade. Am Gedicht kann es nicht glegen haben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1487844529733{margin-top: -60px !important;padding-top: -60px !important;}“][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Ich wäre gern ein Nest, wenn du ein Vogel wärst,

ich wäre gern ein Schal, wenn du ein Hals wärest und frieren würdest;

wenn du Musik wärest wäre ich ein Gehör,

wenn du Wasser wärest, wäre ich ein Glas;

wenn du Licht wärest, wäre ich ein Auge;

wenn du ein Fuß wärest, wäre ich ein Strumpf;

wenn du das Meer wärest wäre ich der Strand,

und wärest du noch immer das Meer, wäre ich ein Fisch und würde in dir schwimmen,

und wärest du das Meer, wäre ich das Salz,

und wäre ich Salz, wärest du grüner Salat, eine Avocado oder wenigstens ein Spiegelei,

und wärest du ein Spiegelei, wäre ich gern ein Stück Brot,

und wäre ich ein Stück Brot, wärest du Butter oder Marmelade,

und wärest du Marmelade, wäre ich der Pfirsich in der Marmelade,

und wäre ich ein Pfirsich, wärest du ein Baum,

und wärest du ein Baum, wäre ich gern dein Saft und flösse durch deine Arme wie Blut

und wäre ich Blut so lebte ich in deinem Herzen.
[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][us_image image=“4169″ size=“full“][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter: , , ,

mit fremden federn

[vc_row][vc_column][us_separator height=“15px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487269517715{margin-right: 30px !important;margin-left: 30px !important;}“][/vc_column_text][us_separator height=“25px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487269629294{margin-right: -50px !important;margin-left: -50px !important;}“] [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter: , , ,

touri-maintown: heidelberg

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So isses – oder vielleicht auch nur ein bisschen – in der Touri-Maintown Deutschlands.

Heidelberg.

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heute in der u-bahn

[vc_row][vc_column width=“1/2″][us_separator height=“15px“ size=“custom“][vc_column_text]Heute in der U-Bahn saß ich so, strickte vor mich hin und hörte mit halbem Ohr den Unterhaltungen der Mitfahrer zu. Zwei Junge Männer unterhielten sich, ich vermutete türkisch. Zwischendrin hörte ich Worte wie „Zulassungstelle“ und „Fahrzeugschein“. Akzentfrei. Aha, dachte ich, die eigene Sprache hat keine Wörter dafür.
Als ich dann noch ein „auf jeden Fall“ hörte, sprach ich den jungen Mann darauf an. Er und sein Freund seien Deutsch-Türken, hier aufgewachsen, sprächen aber beide Sprachen. Alles in einwandfreiem und, muss man in Mittelfranken hinzufügen, akzentfreiem Deutsch.

Der Fahrgast mir gegenüber schaltete sich ins Gespräch ein, er hätte das schon öfter gehört, dass deutsche Wörter mit der Herkunftssprache gemischt würden. Und schließlich sprächen ja hier in Deutschland auch viele Menschen Dialekte und auch sonst überall. Er frug sich, warum er sich seinen abgewöhnt hätte; na ja, er sei aus dem Osten.
Nächste U-Bahn-Station, einer der Deutsch-Türken steht auf und steigt aus, und wünscht mir einen schönen Tag.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][us_separator height=“15px“ size=“custom“][us_image image=“3924″ size=“full“][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter:

back to the roots

[vc_row][vc_column][us_separator height=“15px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487160073057{margin-right: 30px !important;margin-left: 30px !important;}“]Man bemühte sich, höflich zu sein: „Ihr macht Urlaub im Pfälzer Wald?!“ Sehr verwundert. „Ja“. „Schön.“ Stirnrunzeln.
Zugegeben, der Pfälzer Wald ist kein ‚Premium‘-Reiseziel in Deutschland. Leider.

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„kronhardt“ von ralph dohrmann

[vc_row][vc_column][us_separator height=“10px“ size=“custom“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][us_image image=“3807″ size=“full“ align=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Kronhardt ist der Name einer Bremer Stickerei-Manufaktur mit Tradition. Willem ist ihr Erbe, aber eigentlich treibt es ihn woanders hin.
Sein Vater stirbt früh unter mysteriösen Umständen, die Mutter heiratet den Bruder des Vaters und gestaltet die Zukunft der Stickerei weiter, die Willem einmal übernehmen soll.
Willem hat dem nicht viel entgegenzusetzen, „stolpert“ aber immer wieder über Menschen, die ihm eine andere Sichtweise auf die Welt zeigen. Die ihn durchatmen lassen in dem Mief, in dem er aufwächst. Denn seine Mutter und auch ihr neuer Ehemann, so zeigt sich, sind ideologisch immer noch im 3. Reich beheimatet.
Willem schafft es, sich ein Leben einzurichten, das ihm die Freiheiten lässt, die er für sich braucht. Der Tod des Vaters, dem er sehr verbunden war, beschäftigt ihn immer wieder, und irgendwann engagiert er zwei Privatdetektive, die Licht in die Umstände des Todes seines Vaters bringen sollen.

Was sich dem Leser in der Folge immer deutlicher aufdrängt, dem verweigert sich Willem bis zum Schluß dieses 800-Seiten Buches.

Begleitet wird die Geschichte, die in den 50iger Jahren beginnt und bis in die Jetzt-Zeit andauert, von indirekten Vermerken auf Geschehnisse der Zeit. Sie gliedern sich wie nebenbei in die Handlung ein. Der Leser weiß, was gemeint ist, ohne dass Dormann die jeweiligen Ereignisse explizit formuliert.

Das Buch ist wunderbar geschrieben, die Figuren sind sehr lebendig und Willem taugt zur Orientierung und zum Abgleich von eigenem Erleben.

Der Sommer ist irgendwann vorüber und dann ist Zeit für so ein Buch, für dieses Buch.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter: ,

umme alster

[vc_row][vc_column][us_separator height=“20px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487237865822{margin-right: 50px !important;margin-left: 50px !important;}“]

Mit einer guten Freundin treffen, eine Flasche Wein schultern und um die Alster määndern.
Einen ganzen Tag lang. Fast wie Urlaub, nein Urlaub. (mehr …)

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„das 8. leben (für brilka)“ von nino haratischwili

[vc_row][vc_column width=“1/2″][us_separator height=“20px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487182357410{margin-left: 20px !important;}“]

Ein Buch geschenkt bekommen. Nino Haratischwili, Das 8. Leben (Für Brilka). Ein dickes Buch. 1270 Seiten. Da wartet man so lange mit dem Lesen, bis sich ein Gefühl der Wurschtigkeit ob des seitenreichen Umfangs einstellt.
Nun war es so weit.
Es ist schon viel geschrieben worden über dieses Buch, deshalb will ich es mit einer Empfehlung belassen: lesen!
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