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heute in der u-bahn

[vc_row][vc_column width=“1/2″][us_separator height=“15px“ size=“custom“][vc_column_text]Heute in der U-Bahn sa├č ich so, strickte vor mich hin und h├Ârte mit halbem Ohr den Unterhaltungen der Mitfahrer zu. Zwei Junge M├Ąnner unterhielten sich, ich vermutete t├╝rkisch. Zwischendrin h├Ârte ich Worte wie „Zulassungstelle“ und „Fahrzeugschein“. Akzentfrei. Aha, dachte ich, die eigene Sprache hat keine W├Ârter daf├╝r.
Als ich dann noch ein „auf jeden Fall“ h├Ârte, sprach ich den jungen Mann darauf an. Er und sein Freund seien Deutsch-T├╝rken, hier aufgewachsen, spr├Ąchen aber beide Sprachen. Alles in einwandfreiem und, muss man in Mittelfranken hinzuf├╝gen, akzentfreiem Deutsch.

Der Fahrgast mir gegen├╝ber schaltete sich ins Gespr├Ąch ein, er h├Ątte das schon ├Âfter geh├Ârt, dass deutsche W├Ârter mit der Herkunftssprache gemischt w├╝rden. Und schlie├člich spr├Ąchen ja hier in Deutschland auch viele Menschen Dialekte und auch sonst ├╝berall. Er frug sich, warum er sich seinen abgew├Âhnt h├Ątte; na ja, er sei aus dem Osten.
N├Ąchste U-Bahn-Station, einer der Deutsch-T├╝rken steht auf und steigt aus, und w├╝nscht mir einen sch├Ânen Tag.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][us_separator height=“15px“ size=“custom“][us_image image=“3924″ size=“full“][/vc_column][/vc_row]Schlagw├Ârter: