Autor oder Autorin: Karen Köhler

noch aber ist april…

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… in Potsdam. Und nicht Juli oder August. Und es war auch kein Aprilscherz, dass die Potsdamer sich am Hafelufer sonnten und die besonders mutigen ein Bad in der Hafel nahmen.
Potsdam ist ein Traum. Eine Stadt, die mit 170.000 Einwohnern nicht überragend groß ist, aber so viele Sehenswürdigkeiten besitzt, dass der motivierte Besucher gar nicht weiß, wo er anfangen soll mit gucken.
Am besten einfach einmal tun und wiederkommen.

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wiener herbst

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Wien im Herbst und überhaupt.
Zu meinen bisherigen zwei Lieblingsstädten ist eine hinzugekommen. Wien.
Der leichte Charme des Jugendstil ist allerorten.
Bis zur Donau und dem Zentralfriedhof sind wir nicht gekommen:
deshalb fahren wir auch wieder hin.

 

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„Ich will Verbote!“

[vc_row][vc_column width=“2/3″][vc_column_text css=“.vc_custom_1489258383695{margin-right: 20px !important;margin-left: 0px !important;}“]

Eine ziemlich provkante Überschrift. Ich las sie neulich im feed von „DIE ZEIT“. Sie machte mich neugierig und so las ich den entsprechenden Artikel, den ich dir hier ans Herz legen möchte.

Der Ruf nach mehr Verboten ruft erst einmal jede Menge Menschen auf den Plan, die sich gegängelt fühlen, in ihrer Freiheit eingeschränkt. Ich kann das nicht verstehen, denn Freiheit findet im Inneren statt und wenn ich mich innerlich frei fühle, ist mir ein Verbot egal. Und wenn das Verbot gut begründet ist, ist es eher eine Orientierung und ich bin dankbar dafür, dass ich nicht jedes Mal selbst meinen inneren Schweinehund äh Schweinehündin überwinden muss.

In diesem Sinne hier die ersten Zeilen dieses auch humorvollen und selbstironischen Artikels:

„Wir leben über unsere Verhältnisse. Deshalb brauchen wir jemanden, der uns auf die Finger haut. Anders ist die Welt nicht zu retten,“ sagt Sebastian Dalkowski, der Autor dieses provokanten, aber sehr klugen Artikels, in Heft 7/2017 „DIE ZEIT“ erschienen.

„Es war die Gabel. Ein kurzes, weißes, vierzackiges Stück Plastik. Allen Autofahrern, Mobiltelefonbesitzern, Steakessern und Christian Lindners, die mir in den nächsten Minuten einen Vogel zeigen werden, antworte ich deshalb: Sagt, was ihr wollt, aber habt ihr mal die Gabel gesehen?

Eigentlich hatte ich im Supermarkt nur einen Salatkopf kaufen wollen. Das Unglück war, dass ich vorher an der Kühltheke mit den in Plastik verpackten Fertigsalaten vorbeikam. Blätter, Cocktailtomaten, Mais, Putenbruststreifen, Dressing im Plastikbeutelchen. Aufreißen, zusammenkippen, durchmischen, essen. Sogar an eine Gabel hatte der Hersteller gedacht.

Nichts davon hätte ich gebraucht.

Einen Salatkopf kann ich selbst zerlegen. Dressing zusammenrühren auch. Erst recht besitze ich eine eigene Gabel. Ich wollte den Salat schließlich zu Hause essen. Trotzdem dachte ich: Ist doch praktisch, mehr Zeit für mich. Zwei Packungen legte ich in den Korb. Einen Tag später erneut. Die Gabeln warf ich in den Müll. Und ich werde es wieder tun.

Wir alle werden es wieder tun: Sachen konsumieren, die nicht sein müssten. Weil wir bequem sind. Weil wir glauben, sie zu brauchen. Weil unsere Freunde sie auch haben…“

Weiterlesen kann man den Artikel unter http://www.zeit.de/2017/07/konsumverhalten-nachhaltigkeit-vernunft-verschwendung-bequemlichkeit. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/3″][us_image image=“4206″ size=“us_600_0″ align=“center“ animate=“fade“ animate_delay=“0.8″][us_separator height=“50px“ size=“custom“][vc_column_text]

Wenn sich hier etwas tut, kriegst du es mit. Du brauchst hier nur deine E-Mail-Adresse zu hinterlassen.

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Drei mal drei macht neune – oder drei Triptycha

[vc_row content_placement=“middle“ columns_type=“boxes“][vc_column][vc_column_text]Schon immer mochte ich die Idee des Triptychons. Allerdings ohne die christliche Thematik. Und die einzelnen Flügel bitte auch nicht mit Scharnieren verbunden. Die quietschen irgendwann sowieso.
Ich finde es schön, wenn Bilder Geschichten erzählen und manchmal wird aus einzelnen Teilen eines Fotos jeweils eine Geschichte machen. Wir hier bei dem Triptychon „Heidelberg im Regen“.
Das Format hat handlichen 15 x15 cm, die Aufhängung besteht aus Mehrzweckklammern. Falls das Motiv also nicht mehr gefällt, weg damit und ein neues hin.

An weiteren Motiven arbeite ich.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“4184″][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter: , ,

wenn du ein vogel wärst…

[vc_row css=“.vc_custom_1487844958972{margin-bottom: -30px !important;}“][vc_column css=“.vc_custom_1487844853244{margin-bottom: -50px !important;padding-right: 250px !important;}“][vc_column_text]Also ich hab’s ja nicht so mit Gedichten. Und mit Liebesgedichten schon gar nicht.
„Wenn du ein Vogel wärst“ hat mich allerdings sehr berührt. Vielleicht lag es daran, dass ich es in einem Film gesehen habe, in dem ein Mann jenseits der 60 seiner Freundin, knapp 60, dieses Gedicht vortrug. Die Liebesgeschichte ging nicht gut aus. Schade. Am Gedicht kann es nicht glegen haben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=“.vc_custom_1487844529733{margin-top: -60px !important;padding-top: -60px !important;}“][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Ich wäre gern ein Nest, wenn du ein Vogel wärst,

ich wäre gern ein Schal, wenn du ein Hals wärest und frieren würdest;

wenn du Musik wärest wäre ich ein Gehör,

wenn du Wasser wärest, wäre ich ein Glas;

wenn du Licht wärest, wäre ich ein Auge;

wenn du ein Fuß wärest, wäre ich ein Strumpf;

wenn du das Meer wärest wäre ich der Strand,

und wärest du noch immer das Meer, wäre ich ein Fisch und würde in dir schwimmen,

und wärest du das Meer, wäre ich das Salz,

und wäre ich Salz, wärest du grüner Salat, eine Avocado oder wenigstens ein Spiegelei,

und wärest du ein Spiegelei, wäre ich gern ein Stück Brot,

und wäre ich ein Stück Brot, wärest du Butter oder Marmelade,

und wärest du Marmelade, wäre ich der Pfirsich in der Marmelade,

und wäre ich ein Pfirsich, wärest du ein Baum,

und wärest du ein Baum, wäre ich gern dein Saft und flösse durch deine Arme wie Blut

und wäre ich Blut so lebte ich in deinem Herzen.
[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][us_image image=“4169″ size=“full“][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter: , , ,

mit fremden federn

[vc_row][vc_column][us_separator height=“15px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487269517715{margin-right: 30px !important;margin-left: 30px !important;}“][/vc_column_text][us_separator height=“25px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487269629294{margin-right: -50px !important;margin-left: -50px !important;}“] [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter: , , ,

touri-maintown: heidelberg

[vc_row][vc_column][us_separator height=“20px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487237969727{margin-left: 20px !important;}“]

So isses – oder vielleicht auch nur ein bisschen – in der Touri-Maintown Deutschlands.

Heidelberg.

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heute in der u-bahn

[vc_row][vc_column width=“1/2″][us_separator height=“15px“ size=“custom“][vc_column_text]Heute in der U-Bahn saß ich so, strickte vor mich hin und hörte mit halbem Ohr den Unterhaltungen der Mitfahrer zu. Zwei Junge Männer unterhielten sich, ich vermutete türkisch. Zwischendrin hörte ich Worte wie „Zulassungstelle“ und „Fahrzeugschein“. Akzentfrei. Aha, dachte ich, die eigene Sprache hat keine Wörter dafür.
Als ich dann noch ein „auf jeden Fall“ hörte, sprach ich den jungen Mann darauf an. Er und sein Freund seien Deutsch-Türken, hier aufgewachsen, sprächen aber beide Sprachen. Alles in einwandfreiem und, muss man in Mittelfranken hinzufügen, akzentfreiem Deutsch.

Der Fahrgast mir gegenüber schaltete sich ins Gespräch ein, er hätte das schon öfter gehört, dass deutsche Wörter mit der Herkunftssprache gemischt würden. Und schließlich sprächen ja hier in Deutschland auch viele Menschen Dialekte und auch sonst überall. Er frug sich, warum er sich seinen abgewöhnt hätte; na ja, er sei aus dem Osten.
Nächste U-Bahn-Station, einer der Deutsch-Türken steht auf und steigt aus, und wünscht mir einen schönen Tag.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][us_separator height=“15px“ size=“custom“][us_image image=“3924″ size=“full“][/vc_column][/vc_row]Schlagwörter:

back to the roots

[vc_row][vc_column][us_separator height=“15px“ size=“custom“][vc_column_text css=“.vc_custom_1487160073057{margin-right: 30px !important;margin-left: 30px !important;}“]Man bemühte sich, höflich zu sein: „Ihr macht Urlaub im Pfälzer Wald?!“ Sehr verwundert. „Ja“. „Schön.“ Stirnrunzeln.
Zugegeben, der Pfälzer Wald ist kein ‚Premium‘-Reiseziel in Deutschland. Leider.

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„kronhardt“ von ralph dohrmann

[vc_row][vc_column][us_separator height=“10px“ size=“custom“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][us_image image=“3807″ size=“full“ align=“center“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Kronhardt ist der Name einer Bremer Stickerei-Manufaktur mit Tradition. Willem ist ihr Erbe, aber eigentlich treibt es ihn woanders hin.
Sein Vater stirbt früh unter mysteriösen Umständen, die Mutter heiratet den Bruder des Vaters und gestaltet die Zukunft der Stickerei weiter, die Willem einmal übernehmen soll.
Willem hat dem nicht viel entgegenzusetzen, „stolpert“ aber immer wieder über Menschen, die ihm eine andere Sichtweise auf die Welt zeigen. Die ihn durchatmen lassen in dem Mief, in dem er aufwächst. Denn seine Mutter und auch ihr neuer Ehemann, so zeigt sich, sind ideologisch immer noch im 3. Reich beheimatet.
Willem schafft es, sich ein Leben einzurichten, das ihm die Freiheiten lässt, die er für sich braucht. Der Tod des Vaters, dem er sehr verbunden war, beschäftigt ihn immer wieder, und irgendwann engagiert er zwei Privatdetektive, die Licht in die Umstände des Todes seines Vaters bringen sollen.

Was sich dem Leser in der Folge immer deutlicher aufdrängt, dem verweigert sich Willem bis zum Schluß dieses 800-Seiten Buches.

Begleitet wird die Geschichte, die in den 50iger Jahren beginnt und bis in die Jetzt-Zeit andauert, von indirekten Vermerken auf Geschehnisse der Zeit. Sie gliedern sich wie nebenbei in die Handlung ein. Der Leser weiß, was gemeint ist, ohne dass Dormann die jeweiligen Ereignisse explizit formuliert.

Das Buch ist wunderbar geschrieben, die Figuren sind sehr lebendig und Willem taugt zur Orientierung und zum Abgleich von eigenem Erleben.

Der Sommer ist irgendwann vorüber und dann ist Zeit für so ein Buch, für dieses Buch.

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